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Der Beifuß ein heilsames Kraut

Der Beifuß ist ein unauffälliges Kraut, ist aber eines der ältesten Heilpflanzen überhaupt. Er wächst an vielen Wegrändern und auf Brachflächen, das Kraut kann bis zu 1,80 Meter hoch werden. Er gehört zur Familie der Korbblütler. Die Blütezeit des „Gemeinen Beifuß“ ist meist zwischen Anfang Juni bis Ende September. Bei warmer Wetterlage blüht die Pflanze auch bis in den Oktober hinein. Jedes Blütenkörbchen enthält fruchtbare Röhrenblüten, aus denen sich später die Samen entwickeln. Der Beifuß wächst sowohl an sonnigen wie auch an halbschattigen Standorten. Der Boden sollte leicht kalkhaltig, nährstoffreich und gut durchlässig sein, kann aber auch verhältnismäßig sandig sein. Beifuß toleriert viele unterschiedliche Bodentypen und -arten, setzt aber höhere Anteile an Stickstoff voraus.

   

Sein botanischer Name, Artemisia vulgaris, man nennt ihn aber auch Besenkraut, Fliegenkraut, Gewürzbeifuß, Weiberkraut oder Jungfernkraut.

Beifuß galt einst als „Mutter der Kräuter“ und wurde zum Austreiben von bösen Geistern benutzt, um Haus und Hof vor Unglück zu bewahren. Das mit dem Wermut verwandte Kraut soll Frauenleiden lindern und wirkt krampflösend. Es soll auch die Abwehrkräfte stärkten, wirkt antibakteriell und harmonisierend. Schon Hildegard von Bingen beschrieb die Heilwirkung des Gewöhnlichen Beifußes. Als Tee, Tinktur oder als Gewürz, aber auch in Speisen wird Beifuß meist gut vertragen.

Verwendung findet der Beifuß als Heilkraut bei:

Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Wechseljahre, Übelkeit, Beschwerden bei Menstruation, Unruhezustände und bei Gallenbeschwerden.

In der Küche wird er als Gewürzkraut angewandt bei:

Wildgerichte, Geflügel wie Ente und Gans, Eisbein und andere fettreiche Gerichte. Seine vielfältigen Inhaltsstoffe, darunter vor allem Bitterstoffe, machen vor allem fettreiche Speisen bekömmlicher.

Das getrocknete Kraut kann man auch zum Räuchern verwenden. Es entwickelt einen bittersüßen, schweren, aber klaren Duft, der sehr beruhigend wirkt.

geschrieben 04.01.2022 von J. König, Bilder aus freien PixaPay