+++ Neuer Beitrag im Button "Neuigkeiten"+++ Die Vorstandschaft wünscht allen Mitgliedern, Freunde und Gönner ein gutes und gesundes "Neue Jahr"+++ Bleibt alle gesund!+++
 

Nikolausrede 2021 

 Grüß Gott und guten Tag ihr Leut`,

  wie immer in der Weihnachtszeit,

komme ich mit viel Gebimmel,

 zu euch herab, vom Frankenhimmel,

und freue mich auch jedes Mal,

 mit euch zu feiern hier im Saal.

Aber heute, welch Malheur,

 war niemand da, der Saal war leer

es war kein einziger Mensch zu seh`n,

 da konnte ich gleich wieder geh`n,

  Ja früher sah ich zwischen Kerzenlichter,

  hier nur fröhlich lachende Gesichter,

aber wenn ich das heute seh`,

  tut mir das schon ein bisschen weh,

kein Weihnachtsbaum und kein Gedicht,

 und auch die leuchtenden Kinderaugen, nicht,

da fiel es mir plötzlich wieder ein,

 wegen Corona, das muss es wohl sein,

und deshalb kommt heute der Nikolaus,

auch nicht direkt zu euch ins Haus.

Die Pandemie hat in diesen Tagen,

 wieder kräftig zugeschlagen,

so dass auch in diesem Jahr,

 nichts mehr so, wie es früher war.

Und das Jahr war schlecht, ich sah es bereits von oben,

viele Veranstaltungen fielen aus, andere wurden verschoben.

Trotzdem begann im Februar,

mit dem Obstbaumschnitt, euer Gartenjahr,

und der OGV heuer zum ersten Mal bestritt,

mit Bernd Worack auch einen Sommerschnitt,

diese Vorstellungen sind ja sehr beliebt,

weil man viel praktisches Wissen weitergibt.

 Die Pflanzentauschbörse wiederum nur im Netz, kein Boulevard,

nicht ein einziger Vortrag, auch keine Fahrt,

  nicht einmal das Erntedankfest, ein Super-Gau,

und auch keine Fischbacher Gewerbeschau.

Und erst im September, und nicht wie sonst im Januar,

fand die Mitgliederversammlung statt, in diesem Jahr,

da wurde auch der Vorstand neu gewählt,

und als die Stimmen dann alle ausgezählt,

da stellte man freudig fest, dass in der Tat,

 die Vorstandschaft sich enorm vergrößert hat,

fünf Beisitzer kamen neu hinzu,

und verstärken jetzt die Führungs-Crew.

Mit Christa Cartus-Pernet, Christine Meier und Ulrike Gsell,

wird sich manches ändern, und das schnell,

denn mit dieser geballten Frauenpower,

wird die Vorstandschaft vielleicht noch schlauer,

  und mit den Herren Tony Prinzler und Josef König,

adelt es sogar im Vorstand, jetzt ein wenig,

aber ganz egal, wie es auch sei,

 sie sind ein großer Gewinn, ganz zweifelsfrei.

Doch eines konnte man hier kaum fassen,

zwei Stützen des Vereins, haben die Vorstandschaft verlassen,

der Eckehard Lorenz und Rainer Zindel,

das ist leider wahr, es ist kein Schwindel,

doch was die beiden in all den Jahren für den Verein geschafft,

das ist schon Spitze, ja einfach sagenhaft,

dafür kann man sich nur herzlich bei den beiden bedanken,

ja so sind sie halt eben, diese Franken.

Die Helga Walchshöfer, eure neue Schatzmeisterin,

führt zu Recht, ein strenges Regime,

das ist auch wichtig, so muss es auch sein,

es muss ja Ordnung herrschen, in einem Verein,

darüber sind nicht immer alle froh,

trotzdem liebe Helga danke, und mach nur weiter so!

Doch nicht allein die Vorstandschaft,

hat hier viel geleistet und geschafft,

einige Mitglieder sind auf alle Fälle,

immer da und auch zur Stelle,

Karla Bänninger zum Beispiel, die still und unaufgeregt

seit Jahren die Felsenbirne an der Rundkapelle pflegt,

es hat ihr niemand gesagt, so ganz von allein,

das ist echt vorbildlich, davon lebt doch ein Verein.

 Liebe Karla, ich danke dir an dieser Stelle,

für deinen unermüdlichen Einsatz, an der Rundkapelle.

Solche Menschen sind für den Verein sehr wichtig,

sie reden nicht lange, sind einfach nur tüchtig

Leider gibt es nur wenige, die da immer rennen,

ihr werdet sie sicher, bereits alle kennen,

leider sind es immer die Gleichen nur,

von der Jugend, kaum keine Spur,

ich mache mir da oft Gedanken,

wie kann man diesen Menschen danken,

für ihre Leistung und Verbundenheit,

für ihren Einsatz immer und zu jeder Zeit.

Vielleicht reicht manchen auch schon Gottessegen,

oder ein guter Schluck auch, meinetwegen

oder ein schöner Blumenstrauß,

an besten ihr sucht euch davon selbst was raus.

Euer „Grünes Klassenzimmer“, wiederum ein Hit,

die Kinder waren begeistert und machten alle mit,
              sie lernen bei euch, schon in jungen Jahren,             

 die Natur zu schützen und zu bewahren.

Doch heuer war vielleicht was los,

der Andrang der war riesengroß,

über 150 Kinder kamen da aus mehreren Klassen,

auf eure Streuobstwiese, es war kaum fassen,

hier konnten die Schüler dann selbst entdecken,

wie naturbelassene Äpfel tatsächlich schmecken.

 Doch das Tollste dabei ist, dass innerhalb 8 Jahren,

über 1000 Kinder auf der Streuobstwiese waren

So ein großer Erfolg kommt ja nicht von allein,

da braucht man auch die richtigen Leute im Verein,

und darum möchte ich der Irmgard und den Josef Meyer mit großem Respekt,

herzlich danken, für dieses wirklich tolle Projekt,

 und hoffe nur, dass dies noch lange so weiter geht,

 und dieser Lehrpfad, noch sehr lange besteht.

Der Verein sollte auch jede Möglichkeit nützen,

euch bei dieser wichtigen Aufgabe, zu unterstützen,

ich bitte euch, legt euch weiterhin so ins „Zeuch“,

denn unsere Kinder, die brauchen doch Euch.

Auf eurer Streuobstwiese war,

heuer wieder ein gutes Erntejahr,

 soviel Obst konnte ja niemand essen,

deshalb hieß es wieder pressen, pressen, pressen,

für den Apfelsaftdirektverkauf,

viele Menschen warten dringend schon darauf,

denn im Magen- und Darmbereich,

verspürt man seine Wirkung gleich,

hier ist es aber wichtig, dass man dann,

schnell ist, und auch noch früh genug dran,

denn er reinigt den Körper und er gibt Kraft,

von eurer Streuobstwiese, dieser Apfelsaft,

 und bringt dem, der das auch glauben will,

sogar Schönheit und auch Sexappeal.

Jedes Jahr, wenn ich zu euch runterkumm,

schau ich mich auch in euren Gärten um,

bei den meisten muss ich sagen, toll, perfekt,

alles sauber, wie geleckt,

 aber es gibt da auch schwarze Schafe,

die denken, bevor ich mich hier versklave,

wird der Garten neu gestaltet,

denn dieser ist ja längst veraltet,

und auch sehr arbeitsintensiv noch, außerdem,

und sowas ist ja nicht bequem,

 da muss sich dringend etwas ändern,

vielleicht mit Kunststoff-Zäunen an den Rändern,

kein Streichen mehr, kein Heckeschneiden,

kein Mensch soll mehr darunter leiden,

kein Gemüse mehr, kein Obst, kein Kraut,

nichts dergleichen wird mehr angebaut.

dafür werden große Steine herbeigeschafft,

sieht oft danach aus, wie eine Mondlandschaft.

Auf den Rasen wird besonderer Wert gelegt,

 er wird stets liebevoll, gehegt auch und gepflegt

  und neuerdings sogar von früh bis spät,

 weil dort ein Mähroboter jetzt ständig mäht.

Statt Obstbäume stehen im Spalier,

schlechtgemachtes, buntes Fantasie-Getier,

dickbäuchige Götterfiguren und auch Drachen,

 vor vielen Garteneingangstüren wachen,

an manche dieser Exponate, oft sogar obszönen,

wird sich ein Gartenfreund, wohl nie gewöhnen,

und in der Nacht wird dann ungeniert,

das Ganze noch mit Solarstrom illuminiert,

und möglichst bunt, in einem Lichtermeer,

und stört dabei sogar den Flugverkehr.

 Nein liebe Gartenfreunde, das sind doch keine Orte mehr

der Ruhe, der Besinnlichkeit und des Beschauens, 

sondern vielmehr:

„Die Gärten des Grauens“.

Ja liebe Gartenfreunde jetzt ist es leider wieder soweit,

ja so schnell vergeht doch oft die Zeit,

 und so wünsche ich euch, für das neue Jahr,

viel Glück, Gesundheit, und wie es früher einmal war

ohne Lockdown und ohne Maskenpflicht,

aber mit viel Mut und Zuversicht,
           und mit viel Spaß und Freude im Verein, und auch zu Haus,

           das wünscht euch euer,

        Nikolaus! 

geschrieben im November 2021 von Alfred Wurzer  

 

 

Kreisverbands-Jahresabschlussfeier am 13.11.2021

Der Kreisverband unseres OGV hat am 13.11.2021 zur Jahresabschluss Feier eingeladen. In einem festlich geschmückten Saal in Altentann konnte Wolfgang Lahm (Kreisvorsitzende Nürnberger Land) ca. 50 Vorstandsmitglieder aus verschiedenen Ortsvereinen begrüßen. Vom OGV Al-Fi-Mo waren die Vorstandsmitglieder Isolde Rieß, Manfred Maier, Alfred Wurzer und Josef König mit dabei.

  

Nach dem Totengedenken, in dem Wolfgang Lahm auch die Verdienste seines verstorbenen Vorgänger Hans Peter Renner würdigte, begannen die Feierlichkeiten. Die Kaltenbach Sänger aus Hausheim (Gem.Berg) unterhielten mit Witz und oberpfälzer Gesang die Gäste auf das köstlichste. In den Gesangspausen wurden die zehn, sehr schön, individuell gestalteten Ehrenkugeln an Vorstandsmietglieder der verschiedenen OGV’s verliehen, die in ihren Orts-Vereinen besonderes leisteten und leisten. Wolfgang Lahm, der auch lustige Geschichten zum Besten gab, bedankte sich bei jeder Ehrenkugel-Übergabe bei dem Empfänger für seine Verdienste und betonte, dass alle Ortsvereine in ihrem Bereich vorbildliches leisteten.

           

Mit besinnlichen Liedern der Kaltenbach Sänger ging ein schöner Abend zu Ende.

Geschrieben und Bilder Josef König

 

 

Erntedankfest am 03. Oktober 2021

Das Erntedankfest ist kein Fest, dass zu den gesetzlichen Feiertagen gehört, in diesem Jahr fällt es auf den 03. Oktober. Aber für uns von den Gartenbauvereinen, die auch meist einen Garten besitzen und bearbeiten ist es ein sehr wichtiger Tag im Jahreskreis. An diesem Tag können wir der Natur Dank sagen für die vielen Früchte, die sie uns beschert hat und die wir ernten können und dürfen. Natürlich steckt auch unser Fleiß und oft viel Arbeit hinter dem Ertrag, den uns unser Garten dann schenkt!

So wünschen wir den vielen Gartlern eine gute Ernte und viel Spaß bei der Weiterverarbeitung ihrer Früchte!

      

 

Wussten Sie, in vielen Ländern der Welt feiert man einen Erntedank:

Im Judentum gibt es Schawuot, welches zu Beginn der Ernte gefeiert wird, und Sukkot, das Laubhüttenfest. Dieses feiert man am Ende der Lese.

Das bekannteste ausländische Erntedankfest ist der Thanksgiving Day in Nordamerika. Er erinnert an das erste Erntedankfest der Pilgerväter. Traditionell isst man an diesem Tag einen Truthahn und die Familie kommt zusammen. Das Fest wird am 4. Donnerstag im November gefeiert.

Die Kanadier feiern das Fest am zweiten Montag im Oktober. Das kanadische Thanksgiving ist vergleichbarer mit dem deutschen Erntedankfest.

In Japan feiert man Niiname-sai. Übersetzt bedeutet das „Kosten des neuen Reises“. Dabei handelt es sich um ein Ritual, bei dem der Kaiser den Göttern frisch geernteten Reis opfert.

Geschrieben Jos. König; Bilder von J. König & Pixabay

 

 

Obst pressen am 24.09.2021

„Besuch der Kinder des Montessori Kindergarten Hohenstauffenweg

Viele kleine Helferlein besuchten am 24.09.2021 die vier Frauen und Männer, die an diesem Tag zum Obst pressen eingeteilt waren. Zwei Gruppen des benachbarten Montessori-Kindergarten (ca. 40 Kinder mit ihren Erzieherinnen) waren zu Gast beim Obst pressen. Mit einem Bollerwagen brachten sie ihre eigenen Äpfel mit, die dann auch in ihrem Beisein verpresst wurden. Sie konnten zusehen und selbst mit Hand anlegen, wie die Äpfel gewaschen wurden und wie der Muser gefüllt wurde. Auch das pressen des Muses konnten die sehr interessierten Kinder verfolgen und staunten nicht schlecht, wie der leckere Apfelsaft in die Eimer floss. Drei Kannen von dem frisch gepressten Saft nahmen sie mit in den Kindergarten, um ihren Durst zu löschen! Den restlichen Saft-Ertrag ihrer Bollerwagenladung nahmen sie dann homogenisiert in bereitgestellte Beutel zum späteren Verzehr mit.

                

       

 

Wir vom Gartenbauverein finden es sehr wichtig, dass auch unsere Kleinen schon erfahren, zum Bsp. am  Obstpressen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie verarbeitet werden. Dies meinen wir, fördert ihre Entwicklung und bereichert ihre Erfahrung. Man konnte den Kindern ansehen mit welchem Spaß und wie interessiert sie bei der Sache waren!

Geschrieben Jos. König-Bilder von Isolde Rieß

 

 

 

Mitgliederversammlung am 19.09.2021

Der Obst- und Gartenbauverein Al-Fi-Mo lud zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein, die am 19.09.2021 auf dem OGV-Gelände am Hohenstaufenweg stattfand. Hierfür wurden am Vortag auf dem Gelände des OGV Zelte aufgestellt. Da alle anwesenden Mitglieder geimpft waren, konnte unsere Zusammenkunft auch wieder persönlich stattfinden.

    

So konnte unser 1. Vorstand Herr Roland Stelzer um 14:00 Uhr 55 Mitglieder und den Kreisvorsitzenden des Nürnberger Land Herrn Wolfgang Lahm begrüßen.

In einem stillen Gedenken las Herr Stelzer die Namen der 2020/21 verstorbenen Mitglieder vor. Insbesondere erwähnte er unser Ehrenmitglied Frau Renate Blank, das frühere Vorstandsmitglied Herrn Wolfgang Mundkowski und Herrn Hans Peter Renner Geschäftsführer des Kreisverbandes Nürnberger Land, die ebenfalls 2020 verstorben sind.

Nach der Schweigeminute verlas Herr Stelzer das letzte Versammlungsprotokoll vom Januar 2020.

Da auch in diesem Jahr einige unsere Zusammenkünfte, der Pandemie geschuldet, nicht alle durchgeführt werden konnten, konnte unser 1. Vorstand nur von wenigen durchgeführten Veranstaltungen berichten.

Zu Top 5/6 erfolgte der Bericht unserer Schatzmeisterin Frau Helga Walchshöfer und der Bericht des Kassenprüfers Herrn Werner Meier, der über eine vorbildliche Kassenführung berichten konnte.

Unter Top 7 wurde die Entlastung des gesamten Vorstandes und der Schatzmeisterin beantragt. Dies wurde „einstimmig“ beschlossen!

Zu Top 8 standen die Ehrungen der langjährigen Mitglieder an:

Für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft konnte   1 Vereinsmitglied geehrt werden!

Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft konnten 3 Vereinsmitglieder geehrt werden!

Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft konnten 9 Vereinsmitglieder geehrt werden!

Für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft konnten 16 Vereinsmitglieder geehrt werden!

     

Unser 1. Vorstand Herr Roland Stelzer bedankte sich bei den anwesenden Jubilaren mit der Ehrennadel des Vereines, einer Urkunde und einem Präsent für ihre Treue und für ihre stetige Mitarbeit zum Wohle des Vereines. Ganz besonders bedankte sich Herr Stelzer bei zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern, die sich nicht mehr zur Wahl stellten mit einem Präsent. So schied Herr Rainer Zindel als Schriftführer und Herr Eckehard Lorenz als Beisitzer vom Vorstand aus. Auch von hieraus ein herzliches Dankschön für die beiden Herren für ihre langjährige Arbeit im Verein. Wir wünschen ihnen Gesundheit und alles Gute für die Zukunft.

  

Da in diesem Jahr auch unsere Vorstandschaft nach vier Jahren neu gewählt werden musste, wurde ein Wahlausschuss aus drei Mitgliedern gebildet der die Wahl durchführte. Laut Satzung muss der 1. und der 2. Vorstand in geheimer Wahl durchgeführt werden. Die übrigen Vorstände und Beisitzer können und wurden per Handzeichen gewählt.

So setzt sich der neue Vorstand des „Obst- und Gartenbauvereins Al-Fi-Mo“ wie folgt zusammen:

  1. Vorstand Herr Roland Stelzer
  2. Vorstand Herr Manfred Maier
  3. Vorstand Frau Isolde Rieß und Herr Alfred Wurzer

Schatzmeisterin Frau Helga Walchshöfer                                                                                                                                                                                                                         Schriftführer:     Herr Josef König (neu)

Acht Beisitzer wurden a‘ Block gewählt, diese sind:

Frau Ulrike Gsell (neu); Frau Christine Meier (neu); Frau Christa Cartus-Pernet (neu); Herr Gerald Hückl; Herr Helmut Hückl; Herr Fritz Hochmuth; Herr Roland Pernet sowie Herr Tony Prinzler (neu).

Weiterhin sind zwei Kassenprüfer gewählt worden:

Frau Lisa Ludwig (neu) und Herr Roland Schmaußer

Alle Gewählten nahmen die Wahl und deren Ämter an. Den gesamten Vorstand wünschen wir von dieser Stelle viele gute Entscheidungen zum Wohle des Vereines!

Mit Top 10 Anträge und Verschiedenes endete die Mitgliederversammlung und der alte/neue 1. Vorstand Herr Roland Stelzer bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr kommen und ihrer Mitarbeit und den alten und neuen Vorstandskollegen für ihr Engagement im Verein.

Geschrieben von Jos. König 22.09.2021-Bilder von Roland Pernet & Alfred Wurzer

 

 

 

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

Unsere Mitgliederversammlung findet in diesem Jahr am Sonntag, 19.09.2021 ab 14:00 Uhr

auf unserem Vereinsgelände in Nürnberg Altenfurt Hohenstaufenweg statt.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

                                                         Tagesordnung

                    1. Begrüßung
                    2. Gedenken an die Verstorbenen
                    3. Protokoll des Schriftführers
                    4. Bericht des 1. Vorstandes
                    5. Bericht des Schatzmeisters
                    6. Bericht des Kassenprüfers
                    7. Entlastung des Schatzmeisters und der Vorstandschaft
                    8. Ehrung von langjährigen Mitgliedern
                    9. Neuwahlen der Vorstände und der Beisitzer
                    10. Anträge und Verschiedenes

Wir werden auf dem OGV-Gelände Zelte aufstellen.

Bitte weisen Sie sich entsprechend der 3G Regeln aus!

Die Vorstandschaft

                                                                                                                                                                       geschrieben Jos. König 28.08.2021

 

 

Baumschneidekurs „Sommerschnitt“

03. Juli 2021 ab 13:00 Uhr auf unserer Streuobstwiese in Fischbach

Für die Vorbereitung des ob. gen. „Sommer-Baumschnittes“ trafen sich einige Mitglieder eine Woche vorab um das über einen Meter hohe Gras das momentan auf unserer Streuobstwiese steht mit der Sense zu mähen, danke für Eure Mühe. Es sollten zwei Bäume den Sommerschnitt erhalten und um diesen Bereich begehbar zu machen, wurde hier das Gras gemäht. Zu bemerken ist, dass die zwei Bäume, die den Sommerschnitt erhalten sollten, sehr viele Wasserruten aufwiesen. 

   

Seit langer Zeit konnten wir wieder einmal persönlich zusammenkommen und das taten zwanzig Interessierte, die auf unsere Streuobstwiese kamen, sichtlich gut. Unser Vorstand Herr Roland Stelzer begrüßte die Anwesenden Mitglieder und auch einige Gäste für ihr kommen und sprach einleitente Worte zum bevorstehenden Vortrag und zum eingeschränkten Vereinsleben.

       

Nun konnte Herrn Bernd Worack, der sich bereit erklärt hat den Sommerschneidekurs durchzuführen loslegen. Er erklärte uns zum ersten, dass nur alte Bäume diesen Sommerschnitt erhalten sollten! Die jungen Bäume deshalb nicht, weil sie in den ersten Jahren einen Erziehungsschnitt erhalten müssen, und der sollte im Frühjahr ausgeführt werden wenn die Frostperiode vorbei ist! Nun aber zu unseren zwei Bäumen die den starken Rutentrieb aufwiesen. Herr Worack erklärte uns, dass diese zwei Bäume in den letzten Jahren einen sehr starken Rückschnitt im Frühjahr erhielten und durch diesen der extreme Rutenwuchs ausgelöst wurde. Er erklärte dies so: Im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben uns schließlich zu Boden fallen lagert der Baum in seinen frostsicheren Teilen (Wurzelwerk und Stamm) für das gesamte Blattwerk Nährstoffe ein. Im Frühjahr kommt nun der Mensch und schneidet nach seinen Vorstellungen sehr viel (z. Bsp. 40 %) von den Ästen ab. Der Baum hat aber im Herbst für 100 % Nährstoffe eingelagert. Im nächsten Frühjahr treibt der Baum wieder aus, aber er hat ja 40 % zu viel Nährstoffe, was ist die Folge? Er gerät unter sehr großen Stress, d. h. er produziert Wassertriebe und das sehr, sehr viele!

Nun heißt es, in den nächsten Jahren den Baum zu beruhigen. Der Frühjahrsschnitt sollte ganz ausfallen. Im Sommer dürfen dann max. 15 bis 20 % der störenden Äste beschnitten werden. Aber bitte nicht die Wassertriebe, diese sollten erst in den nächsten Jahren, nach und nach entfernt werden. Diese Vorgehensweise wirkt beruhigend auf das Wachstum des Baumes und er kann, und wird wieder in sein normales Wachstum geführt!

   

Wir bedanken uns herzlich bei unsern „Bernd“ für den ausgezeichneten Vortrag und die sehr anschauliche und gute Erklärung!

   

Ein herzliches Dankeschön auch an unsere beiden Feen „Karla und Isolde“, die uns nach dem Schneidekurs mit Kaffee und herzhaften Happen versorgten!

Merke:

  • Mit dem Frühjahrsschnitt wird ein junger Baum erzogen, also „in Form gebracht!“
  • Bei einem alten Baum sollte im Frühjahr „nicht sehr viel Astwerk“ abgeschnitten werden. Außer er troht zum vergreisen, dann kann schon ein "Ratikalschnitt" gemacht werden. Durch diesen treibt er frisch aus und es kommt eine "Verjüngung" zustande.
  • Der Sommerschnitt wirkt auf einen alten Baum „beruhigend!“

Bedenke auch die Sicherheit beim Baumschnitt:

  • Eine gute standsichere Leiter ist lebenswert!
  • Gutes und scharfes Werkzeug erspart viel Kraft und Arbeit!
  • Enganliegende Kleidung verhindert ein Hängenbleiben im Baum!

Nun wünsche ich Euch, dass Ihr das erlernte gut umsetzen könnt. Viel Erfolg dabei!

05.07.2021 geschrieben und Bilder Jos. König

 

 

Pflanzentauschbörse (einmal anders) ab den Samstag, 22.05.2021 10:00 Uhr auf den Kapellenplatz in Altenfurt

Nachdem der Austausch von Pflanzen per WhatApp nicht so optimal verlief, hat der Vorstand beschlossen, dass die Pflanzentauschbörse an einem öffentlichen Patz stattfindet. Die Pfarrei hat uns genehmigt, dass wir die Pflanzen auf dem Kapellenplatz auslegen können. Hierzu werden von uns Paletten aufgestellt, wo Ihr Eure Pflanzen ablegen könnt. Die Aktion soll zwei Wochen laufen!

Bitte achtet darauf, wenn Ihr Pflanzen ablegt, oder mitnehmt, dass der Platz immer sauber verlassen wird! Danke für Euer Verständnis!

               Wenn Sie für unseren Verein etwas spenden wollen, bitte dies auf das Konto des Gartenbauvereines      

         IBAN: DE56 7605 0101 0380 1339 75 unter Verwendungszweck: "Pflanzentauschbörse" überweisen!

   

 

                                                                                                                                                                                     20.05.2021 Jos. König, mit Bilder (J. König) ergänzt am 25.05.2021

Hurra, der Frühling ist da

Das schönste am Frühling ist,

dass er immer dann kommt,

wenn man ihn am dringensten braucht!

                                                                                                                                                                Jean Paul Richter

Ein Sinnbild für den Frühling ist die Magnolie (bot. Magnolia). Mit ihrer Vielfalt und prachtvollen Blütenfülle gilt sie als Königin der Ziergehölze innerhalb der Frühjahrssträucher. Die Pflanzen sind seit über 1000 Jahren in China und Japan bedeutende Elemente der Gartenkultur. Die prachtvollen Blüten weckten das Interesse europäischer Botaniker. So kamen im Jahre 1740 die ersten Magnolien-Pflanzen nach Europa. Charles Plumier benannte die Gattung nach seinem Landsmann Pierre Magnol. Die Darstellung der kostbaren Blüten fand Eingang in Literatur, Malerei und Textilkunst.

    

Die Entwicklung der Magnolien-Pflanzen reicht über 100 Millionen Jahre zurück. Heute gibt es rund 300 Magnolien-Arten. Durch ihre grandiosen Blüten wirken die Sträucher exotisch und dekorativ. Zu den kleinsten Vertretern und damit zu den Magnolienbäumen für kleine Gärten gehört mit kaum drei Metern Höhe die Stern-Magnolie. Am höchsten wird in unseren Breiten mit 25 Metern die Gurkenmagnolie (Magnolia acuminata). Die Blüten sind tulpen-, stern-, glocken- oder schalenförmig. Magnolien gibt es in großer Farbvielfalt. Diese reicht von Rosa, Purpur und Weiß über gelb bis grünlich. Die meisten der hier kultivierten Magnolien-Arten kommen ursprünglich aus Ostasien. Sie besitzen im Vergleich zu den Arten aus Süd- oder Nordamerika größere Blüten und blühen vor dem Laubaustrieb. Sie setzen einen exotischen Akzent und sind vor allem zur Blütezeit eine Augenweide. Heute zählen sie mit ihren fantastischen Blüten zu den beliebtesten Ziersträuchern, Magnolien schmücken Botanische Gärten, große Parkanlagen, Vorgärten und als Kübelpflanzen Terrasse oder Dachgarten. Auch ihre großen Blätter sind attraktiv und kommen nach der Blüte zur Geltung. Die Belaubung ist bei den meisten Arten sommergrün und wechselständig, bei einigen wie zum Beispiel der frostempfindlichen Magnolia grandiflora auch immergrün.

  • Die meisten Magnolie Arten sind zwar winterhart, ihre Blüten aber sehr frostempfindlich!
  • Je älter, desto schöner. Magnolien setzen im Alter mehr und mehr Blüten an. Sie „vergreisen“ nicht, wie z. Bsp. die Forsythien!
  • Magnolien sollten nicht geschnitten werden!

                                                                                                                                                                                                                                                                                              02.04.2021 Bilder &Text Josef König

Weltwassertag am 22. März 2021

Wussten sie, Heute am 22. März ist Weltwassertag. Die UN-Weltkonferenz hat diesen 1992 in Rio de Janeiro ausgerufen. Wasser bedeckt den größten Teil der Erde (71 %) und ist das Lebenselixier schlechthin für die Natur, Mensch und Tier. Dass das Wasser aus dem Hahn kommt und für den Alltag und die Nutzung in der Industrie zur Verfügung steht, ist für viele Menschen selbstverständlich. Für viele aber auch nicht, derzeit haben 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem und durchgängig verfügbarem Trinkwasser. 4,2 Milliarden Menschen können keine sicheren Sanitäranlagen nutzen und wir sollten uns das immer wieder bewusst machen, welch große Errungenschaft es ist, Trinkwasser ins Haus geliefert zu bekommen. Aus deutschen Haushalten fließen täglich pro Kopf etwa 120 bis 190 Liter Trinkwasser in die Kanalisationen.

Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und geschmacklos.

Wasser ist die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in der Natur als Flüssigkeit, als Festkörper und als Gas vorkommt. Die Bezeichnung Wasser wird dabei für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand von Wasserdampf. In der Natur kommt Wasser selten rein vor, sondern enthält meist gelöste Anteile von Salzen, Gasen und organischen Verbindungen.

    

Der menschliche Körper besteht zu über 70 % aus Wasser. Ein Mangel an Wasser führt daher bei Menschen zu gravierenden gesundheitlichen Problemen. Aber auch für Tiere und Pflanzen ist Wasser genau so wichtig und unentbehrlich. Es ist der Grundbaustein des Lebens, und das Leben ist nach dem heutigen Erkenntnisstand im Wasser entstanden.

Während manche Regionen der Welt in Wasser geradezu ertrinken, regnet es in anderen Teilen der Welt oft jahrelang nicht. Gerade in diesen wasserarmen Regionen birgt der Zugang zu sauberem Wasser ein großes Konfliktpotenzial.

Römische Wasserversorgung, bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. wurden von den Römern schon Aquädukte (Wasserleitungen) gebaut, um ihre Städte mit Wasser zu versorgen.

Unser Wasserversorger ist die N-Ergie, er versorgt das Stadtgebiet Nürnberg und Schwaig aus fünf verschiedenen Gewinnungsgebieten (Wasserwerke: Erlenstegen/Eichelberg, Ranna, Krämersweiher, Am Forsthaus und Genderkingen). Die durchschnittliche Wasserabgabe liegt derzeit bei ca. 95.000 Kubikmeter pro Tag. An trockenen und heißen Tagen kann sie auf fast das Doppelte ansteigen. Die Wasserhärte im gesamten Stadtgebiet Nürnberg liegt bei rund 14 °dH und damit im mittleren Härtebereich.

 

Darum auch hier der Aufruf:

„Wasser sparen"

„Wasser sinnvoll nutzen“

Wir horchen staunend auf, wenn eine Nasa-Sonde Wasser auf dem Mars entdeckt haben soll - aber wir haben verlernt zu staunen über das Wasser, das bei uns so selbstverständlich aus dem Hahn fließt.

                                                                                                                                                                                                                                                   Horst Köhler

                                                                                                                                                                                                                                 22.03.2021 Text und Bilder J. König (+ freie Bilder v. PixaPay)

Ein eigener SCHREBERGARTEN ist in vielen Städten schon Luxus.

Der heimischen Enge entfliehen, Abstand halten und sich erholen, dass funktioniert am besten im eigenen Garten. Doch wer keinen Garten hat? In unseren Städten explodiert die Nachfrage nach Schrebergärten und es gibt lange Wartelisten. Aber es gibt auch Alternativen, z. Bsp. Mietgärten, dass sind komplett vorbereitete Parzellen auf Feldern. Hier kann man sein eigenes Gemüse anbauen, kann hacken, jäten und ernten und das schönste, dem eigenen Gemüse beim Wachsen zusehen.

                                                                                                                                  Auszug aus NN 08.03.2021 - geschrieben Josef König; freies Bild von Pixabay

 

 

 

Reihenhausgarten geschickt gestalten

Ein Reihenhausgarten bietet meist nur wenig Platz, um die eigenen Gestaltungsideen zu verwirklichen. Sie sind oft lang und schmal, also ungünstig zugeschnitten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Deshalb ist es unerlässlich sich einen Plan, mindestens eine Skizze zu erstellen, wo man seine Wünsche und Überlegungen festhalten und einzeichnen kann.

Die Erste Überlegung sollte sein, will ich einen modernen Stil mit geraden Linien und modernen Bauelementen. Oder tendiere ich mehr zum klassischen Garten, in dem ich auch Kräuter, Gemüse und Obst ernten möchte. Frische Kräuter könnten z. B. in Kräutertöpfen, oder in einer Kräuterspirale in Terrassennähe angeordnet werden. Ein Wasserlauf, über den ein Holzsteg verläuft, würde hier ebenfalls sein beruhigendes Plätschern hören lassen.

Einen langen, sogenannten Handtuchgarten könnte man mit bewachsenen Rankbögen, mittig angeordnet, die Länge unterbrechen und verschiedene Gartenräume entstehen lassen. Mit einem geschwungenen Kiesweg durch eine kleine Rasenfläche würde man diese betreten. Es wäre auch möglich, Stangenbohnen anzupflanzen, die an gekreuzten Stangen hochwachsen und eine natürliche Trennung der Gartenräume bewirken.

Mit einigen Gemüsebeeten (auch Hochbeete) im hinteren Gartenraum könnte der Garten nochmals aufgepeppt werden. Ertragreiche Gemüsesorten lassen eine üppige Ernte auf wenig Raum zu. Man denke nur an leckeres Gemüse wie: Tomaten, Karotten, Zucchini, Gurken, Kohlrabi, Radieschen und vieles mehr. Auch Sträucher wie Stachel- oder Johannisbeere könnten im hinteren Gartenteil unterkommen.

Um nun den schönen Garten genießen zu können sollten man daran denken eine kleine Sitzgruppe oder eine Bank in einen Teil des Gartens anzuordnen. Hier kann man dann von den Früchten des neu angelegten Paradieses naschen, oder auch mal sein Frühstück einnehmen.

Unser Garten kann die Antwort auf Corona sein!

Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten angelegt hat.

                                                                                                                                                          (aus China)

                                                                                                                                                             05.02.2021  Bilder und Text Anka Schmidt & Josef König

Gehölzerschnitt im Garten

Warum sollte man Rosen schneiden?

Ein Rückschnitt kann den Rosenstock verjüngen, kräftigen und das Wachstum anregen. Den Stock zu schneiden, bewirkt außerdem, dass die Gewächse ihre vorhandene Kraft in die Blütenproduktion stecken, anstatt in die Ausbildung zu vieler und schwacher Triebe.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt? 

Im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um Rosen einfach nur etwas in Form zu bringen oder auch radikal zu schneiden. Sie dürfen ruhig beherzt zur Gartenschere greifen, jedoch sollten Sie dafür den letzten Frost abwarten (Temperaturen unter null können frisch geschnittenen Rosen schaden). Ende März, Anfang April ist hierfür eine gute Zeit. Schneiden Sie die Rosenbüsche auf 20 bis 40 cm zurück. Der Schnitt sollte direkt oberhalb eines Seitentriebes sein, der nach Außen zeigt!  

                              

Von einem Rosenschnitt im Herbst raten viele Experten ab, ein kalter Winter könnte den Rosenstock schaden! … und warum die schönen Hagebutten abschneiden, die sich im Herbst bilden. Das ist nicht nur etwas für unser Auge, sondern auch ein gern angenommenes Futter für Vögel, die bei uns überwintern. Im Winter bei Frost sollten die Pflanzen ruhen und grundsätzlich nicht geschnitten werden.

Es gibt Augenblicke im Leben, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot

                                                                                                                                                                                                            (Rainer Maria Rilke)

Wie ist es dann mit einen Schnitt bei unserem Rhododendron?   

Während einige Gehölze einen regelmäßigen Form- und/oder Rückschnitt benötigen, ist dies beim Rhododendron nicht der Fall. Unerheblich, um welche Art es sich bei dem betreffenden Gewächs handelt: es gibt für gewöhnlich keinen Grund zum Rhododendron schneiden. Ausnahmen bestehen lediglich in folgenden Fällen:

  • Der Rhododendron ist so groß geworden, dass er an seinem Standort keinen Platz mehr hat.
  • Der Strauch ist alt und verkahlt und muss durch einen Schnitt verjüngt werden
  • Das Gehölz ist krank oder beschädigt

                           

Wenn es unabdingbar ist, seinen Rhododendron zu schneiden ist im Herbst der richtige Zeitpunkt für den Schnitt (auch radikaler Schnitt). Der Radikalschnitt sollte dann 30 bis 50 cm über den Boden erfolgen, der Gärtnerspricht vom: „auf den Stock setzen“!

Bitte verwenden Sie für solche Arbeiten die geeigneten Schneide-Werkzeuge. Sie sollten scharf sein, so dass sie die Äste schneiden und nicht quetschen!

                                                                                                                                                                                                                                                               Bilder und Text J. König  01.02.2021

Der Garten ruft!

Jetzt ist es Zeit den Garten zu planen, z.B. Beetskizzen anfertigen, wo sähe, oder wo pflanze ich was. Bodenbeschaffenheit oder Lichtverhältnisse sind wichtig! Saatgut aus Gartenkataloge auswählen, Gartenkataloge gibt es beispielsweise von Gärtner Pötschke. Sehr hilfreich für die Planung sind Gartenkalender wie das Kosmos Gartenjahr mit viel Platz für eigene Notizen. Einige Winterarbeiten können ebenfalls ausgeführt werden, wie Obstbäume mit Kalkmilch oder Lehm streichen. An warmen Tagen können Obstbäume, Beerensträucher und auch Hecken geschnitten werden.

Eine gute Vorbereitung lässt alles besser gelingen!

                                                                                                                                                                                                                                             18.01.2021 Josef König

 „Tag des Apfels“ am 11. Januar

Und er hat diesen Tag verdient, er wird mit Recht in den Vordergrund gestellt! Der Apfel enthält Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Antioxidanten.

Jeder Deutsche isst im Schnitt 125 Äpfel pro Jahr.

Ein englisches Sprichwort sagt: „Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern!“

Wussten Sie, dass Ludwig 1, König der Bayern der Erbauer des „Ludwig-Donau-Main-Kanals“ (173 km lang) an dessen Ufern von Kehlheim bis Bamberg 40.000 Obstbäume, meist Äpfel und Birnen pflanzen lies! Diese wurden jährlich an Privatpersonen versteigert, die diese Bäume dann abernten durften!

            

   

                                                                                                                                                                  16.01.2021  Bild & Text Josef König

Der Garten meiner Kindheit

Es war in den ersten Nachkriegsjahren in Moorenbrunn. Ich war 3 oder 4 Jahre alt und erinnere mich noch sehr genau, dass ich in unserem Garten stand. Ich übte Pfeiftöne zwischen den Lippen zu erzeugen, wie meine älteren Brüder es schon längst konnten und dann wollte ich die Stimmen unserer Gartenvögel imitieren.

Unser Garten war groß ca. 1200qm. Es war ein einzigartiger Nutzgarten. Über das ganze Jahr wuchsen dort Gemüse, Früchte und Obst und es gab eine Blumenrabatte mit Bauernrosen, Dahlien usw. Zu Stachelbeer-, Johannisbeersträuchern kamen ca.40 Obstbäume. Mein Vater hatte sie gleich nach Fertigstellung des Hauses gepflanzt und sie trugen im Herbst reichlich Früchte. Zwei von drei Zwetschgenbäumen waren fast so hoch wie das Haus. Ich denke an die großen reifen Früchte. Wenn ich sie zwischen meinen Daumen aufriss und das gelbe Fruchtfleisch zum Vorschein kam. Sie waren so saftig, süß und köstlich. Zierflächen wie ein grüner englischer Rasen oder ein Swimmingpool waren überhaupt kein Thema. Ein Garten hat zu liefern – nämlich - Nahrung für die Familie. Ein Garten war oder sollte ein Garant dafür sein, dass man zu essen hatte und sich Vorräte anlegte. Für die Eltern bedeutete es Arbeit, die getan werden musste, damit man eine reiche Ernte bekam. Auch wir Kinder wurden bei der Mithilfe zur Gartenarbeit herangezogen. Im Frühjahr und im Herbst wurde der Boden umgestochen und der Mist (von unserem Vieh) wurde eingearbeitet. Wir besaßen 2 Schweine, 3 Ziegen, 20 Hühner und etliche Hasen. Wenn im Herbst die Bäume ausgeschnitten wurden, wurden die Äste kleingehackt, getrocknet und als Anschürholz für den Ofen verwendet. Reiser für Veredelungen im Frühjahr wurden aufgehoben. Wir Kinder schauten dann beim Veredeln zu, so lernten wir, wie die Technik funktionierte.

Alles wurde verwertet, nichts kam um – oder kam wieder zurück in den natürlichen Kreislauf. Der 3qm große Komposthaufen war eine wichtige Quelle für einen guten Gartenboden. Dort landeten unsere Küchenabfälle und Grünzeug von den Beeten. Das war für unsere dicken Kürbisse der beste Nährboden. Sie dankten es uns mit gigantischen Größen und leuchteten schon von weitem. Auch sie wurden im Herbst geerntet wie alles, was im Garten wuchs. Es wurde sofort verspeist, konserviert, haltbar gemacht oder gelagert. In dieser Zeit nach dem Krieg hatte die Nachhaltigkeit gezwungenermaßen große Bedeutung, wurde aber von der Hochkonjunktur nach und nach verdrängt.

Heute kommt die Versorgung mit frischem Obst und Gemüse von den bekannten Discountern Aldi, Lidl, Norma und Co. Wie intensiv, typisch und kräftig das Aroma in Wirklichkeit einmal war, bleibt heutzutage leider oft auf der Strecke. Hauptsache - möglichst ganzjährig verfügbar und unverändert möglichst lange haltbar. Die Tomaten mit der harten Schale, die Gurken, die Paprika und der Salat...alles frisch, blank geputzt und knackig nur leider wenig Geschmack.

                                                                                         

Was pflanzen wir heute in unsere Gärten statt Früchte bringender Obstbäume? Bastardzypressen, Chinesischen Wacholder und Korea-Tannen. Wir pflastern unsere Gärten mit Steinen zu und häufen Steinmauern auf, statt Hecken zu pflanzen. Dass mit den Hecken und den heimischen Bäumen auch die Insekten und Vögel verschwinden, muss uns daher gar nicht wundern.

                                                                                    

Ich wünsche mir beileibe nicht die oben beschriebene Zeit zurück. Die Menschen mussten viel zu viel Entbehrungen hinnehmen. Unsere Eltern, und wir als nächste Generation haben sehr viel gearbeitet und haben es nun wesentlich besser. Aber, ein gewisses Umdenken über Nachhaltigkeit und Ernährung sollte aber schon stattfinden und ist auch nötig.

Das Jahr 2020 wird uns lange in Erinnerung bleiben. Seit dem Frühjahr beherrscht ein unsichtbarer Virus die ganze Welt und zeigt uns die Grenzen auf. Die Menschen auf dem Lande mit ihren Gärten konnten sich das Leben noch einigermaßen erträglich gestalten. Aber in der Enge einer Großstadt? Manche Menschen erleben die Entschleunigung noch als positive Erfahrung. Sie entdecken wieder für sich, wie befriedigend und entspannend die Arbeit im Garten sein kann. Mancher stellt sich nun die  Frage: Ist die Art und Weise, wie ich lebe, überhaupt die Richtige und wo sind die wahren Werte?

    Entdecken und nutzen wir jetzt unsere Chancen und ziehen unsere Lehren aus diesen Krisenzeiten, es könnte Heilsames daraus entstehen!

Ich wünsche uns allen, dass wir gesund bleiben, denen, die krank sind, wünsche ich eine gute Genesung.

                                                        15.01.2021  Bilder & Text Josef König/ Anka Schmidt

Hierzu noch eine Bemerkung

Wie man heute vermehrt feststellen kann, beginnen vor allem auch viele junge Menschen, angesichts des Klimawandels, sich immer wieder mehr der Natur zuzuwenden und die derzeitige Lebensweise mit ihrem Überschuss, eher kritisch sehen. Der eigene Garten bietet auch hier oft die Basis zur Umkehr und zur nachhaltigen Neuorientierung, wir vom OGV begleiten Sie gerne auf diesem Weg und unterstützen Sie bei ihrem Vorhaben mit kostenfreien und fachbezogenen Informationen und laden Sie auch gerne zu unseren interessanten und lehrreichen Veranstaltungen ein, die ausnahmslos kostenfrei sind. Über unsere vielseitigen Aktivitäten im Jahr 2021, können Sie sich auch über unsere Homepages informieren oder das Jahresprogramm 2021 herunterladen. Wenn Sie Fachfragen haben, oder weitere Informationen über unseren Verein wünschen, können Sie uns über unsere Homepages „Kontakt“ erreichen. Besonders würden wir uns natürlich freuen, wenn Sie uns durch ihren Beitritt, bei unseren Aktivitäten unterstützen würden. (Beitrittserklärungen auf unseren Homepages “Download“!   

                                                                                                                                                                                                                   Die Vorstandschaft